VON RAUPE ZU SCHMETTERLING

Willkommen auf unserer Seite. Wir freuen uns sehr, dass du da bist.


Über die Tatsache, dass immer mehr Menschen möglichst billig Kleidung kaufen wollen (und dies auch tun) und darüber, wie der Konsum der westlichen Bevölkerung immer mehr zunimmt, wurde und wird ausgiebig in allen Medien berichtet.

Und-, das meiste stimmt.

Darüber, dass die Qualität dieser Billigware entsprechend schlecht ist, sind sich die wenigsten im Klaren oder es interessiert sie nicht, denn man kauft ja sowieso zwei Wochen später wieder etwas anderes.

Über die tatsächlichen Bedingungen an den Arbeitsplätzen in den Ländern, wo die für den Westen bestimmte Kleidung produziert wird, will man sich keine Gedanken machen, denn das verdirbt einem den „Shopping- Spaß“ oder, was wir auch oft schmerzhaft mitbekommen haben:
„Es ist ja nicht mein Problem, dass die meisten Arbeitsplätze unterbezahlt, nicht menschenwürdig oder mit Kinderarbeit verbunden sind. Darum soll sich die Marke, die das Produkt anbietet, kümmern. Ist deren Problem.“
Nun ja, nicht ganz.

Denn: die Mega-Marken haben kein Problem. Sie haben sehr, sehr viel Gewinn.

Ein Problem haben die Konsumenten, die schlechte Qualität kaufen, welche – zusammen mit dem extra dafür eingebauten, künstlichen, schnelllebigen Modewechsel – wiederum dazu zwingt bald neu zu kaufen, usw. Sie haben sehr, sehr viel Verlust.

Ein Problem hat die Umwelt, die unter Müllbergen von Klamotten und deren Entsorgungsmaßnahmen stöhnt.

Ein Problem liegt in den Qualen, die z.B. in Bangladesch hinter einem modischen T-Shirt für 5,99 stecken.

Klar, es ist schwierig das besagte T-Shirt nicht zu kaufen, allein aus der Lage heraus, dass es viele Familien gibt, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen.

Aber wenn man einfach weniger solcher Produkte, dafür aber ein hochwertiges, langlebigeres und fair produziertes Produkt für, ja, etwas mehr Geld, kauft, würde die Kinderarbeit und die unmenschlichen Bedingungen der Näherinnen damit zwar nicht von jetzt auf gleich verschwinden, aber sie werden definitiv ein bisschen verringert werden.
Jeden Tag ein bisschen.

Dies vorausgeschickt, hier nun die Eckdaten unseres Angebotes:

Ge- oder bearbeitet wird im Norden Deutschlands.

Fair und sozial, liebevoll und bequem, von zu Hause oder „vom Strandkorb“ aus. 

Einige „alten“ Sachen werden „aufgepeppt“ und verwandeln sich, in unserem liebevollen COCOON, von Raupe zu Schmetterling, ohne auf den Müll oder in die Kleidersammlung zu wandern (wodurch weitere Kettenreaktionen an Arbeitslosigkeit und unmenschlichen Bedingungen in z. B. Afrika hervorgerufen werden).

Verpackt wird so umweltfreundlich, wie die Versandanbieter es nur ermöglichen.

Auf unnötige (Plastik) Etiketten und Firlefanz, der ohnehin nur abgeschnitten wird und wiederum Müll erzeugt, wird verzichtet.

Die meisten Produkte sind individualisierbar.

Das heißt, bei uns kannst du Wunschmaße, Material, Accessoires, usw.  in Auftrag geben.

Damit kann keine der „Mega-Marken“ mithalten.

Wir haben nicht den Anspruch rein wohltätigkeitsmäßig unterwegs zu sein.

Auch wir müssen einen bestimmten Erlös erzielen, um weitermachen zu können.

Daher werden hier keine Dumping- oder Spottpreise zu finden sein, weil auch keine Billigware angeboten wird.

Wir haben nicht den Anspruch, perfekt zu sein.

Wir wollen nur, zusammen mit dir, wenn du möchtest, dazu beitragen, dass – durch kleine, praktikable und bewusste Beiträge – für Mensch und Umwelt wahrlich Gutes getan wird.